Der Fotograf Ludwig Binder wurde am 22. November 1928 in Nova-Pazova (Neu-Pasua), einem kleinen Ort bei Belgrad, im Dreiländereck Jugoslawien, Rumänien und Ungarn geboren. Mit 15 Jahren kam er zur "Wehrertüchtigung" in ein Lager ins Sudetenland, aus dem er schwer krank entlassen wurde. 1945 fand er in Greiz/Thüringen seine geflohene Familie wieder und machte dort zwei Jahre später sein Abitur. 1948 begann er ein Jurastudium an der FU Berlin, nachdem er an den Universitäten der DDR als Pfarrerssohn nicht studieren durfte.

Bereits als Zehnjähriger fotografierte der Wahlberliner mit seiner "Box" und experimentierte bei der Entwicklung von Fotos. Ab 1965 machte er freiberuflich Aufnahmen für Jazz, Austellungen, Theater, Moder und Aktuelles, wie sein umfangreiches Archiv mit namhaften Künstlern, Politikern und Zeitgenossen zeigt. Er arbeitete für verschiedene Tageszeitungen und Zeitschriften und war bis zu seinem Tode im Jahr 1980 viele Jahre freiberuflicher Mitarbeiter der Berliner Zeitung "Der Abend". Seine Leidenschaft für die Musik ging auf seine Studienzeit zurück, während der er Mitglied in einer Band war.

Seit Januar 1999 ist das Bayerische Jazzinstitut in Regensburg im Besitz seines umfangreichen Nachlasses im Bereich Musik, der mit ca. 75.000 Negativen eindruckvoll zwölf Jahre Jazzgeschichte in Berlin dokumentiert. Ludwig Binder, Autodidakt und Fotograf aus Leidenschaft und Berufung beobachtete von 1968 bis 1980 durch seine Kamera aufmerksam unzählige Größen des Jazz bei den verschiedensten Konzerten, Festivals und in privatem Rahmen.

 

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